Hubert Bär: Der Heidelberger Spekulanten-Mord. Kriminalroman. Wellhöfer Verlag, Mannheim 2012. 216 S. 11,90 EURO. ISBN 978-3-939540-96-0

Das Heidelberger Schloss privatisieren, im Glanz neu auferstehen lassen und sich damit in das Buch der Geschichte einschreiben: Richard Küfer, der alternde Milliardär, hat eine Visionen.

Wer in Heidelberg dachte, das seien einmal mehr eitle Spinnereien eines abgehalfterten Finanzjongleurs, lag offensichtlich falsch. So mancher Politiker im Ländle kann sich durchaus für das wahnwitzige Projekt erwärmen. Es geht um Geld und Macht und fragwürdige Machenschaften, die nur schwer zu durchschauen sind. Klar ist: Einige spekulieren mit einem enormen Risiko. Als Morde ins Spiel kommen, müssen sie erfahren, der Einsatz war zu hoch.

Nach seinen Romanerfolgen 'Der Heidelberger Campus-Mord'  und der 'Heidelberger Tunnel-Mord', in denen der Autor akademische Eliteansprüche bzw. den Streit um ein kommunales Bauprojekt zur Diskussion stellt, nimmt er jetzt die gewissenlosen Praktiken gerissener Börsenspekulanten aufs Korn.

 

 

 

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