Über den 'Heidelberger Spekulanten-Mord'

Hubert Bär, der seine schriftstellerischen Tätigkeiten schon als 15Jähriger begann, bezeichnet sich selbst als jemanden, dem das Schreiben zu einer Besessenheit geworden ist. Obwohl er nach eigenen Angaben eine Affinität zum Kriminalistischen hat, sieht er seine Arbeiten nicht als Krimis im klassischen Sinne. In der Tat werden Morde in seinen Büchern nicht von langer Hand geplant, sondern folgen immer nur als konsequentes Ergebnis aus den Handlungen seiner Protagonisten. Bei den Verwicklungen, in denen sich die Personen wiederfinden und aus denen sie sich aus eigener Kraft nur noch durch eine Gewalttat befreien können, ließ sich Bär erkennbar von Franz Kafka inspirieren.

Wer sich auf Bärs Geschichten einlässt, wird an die Hand genommen auf einen Rundgang durch die ganze Stadt. ... Zum anderen spielen auch das aktuelle Geschehen und die Tagespolitik eine Rolle. Diese Beschreibungen sind es, die der ... Erzählung einen Hauch des Besonderen verleihen. Zhe Weber in Rhein-Neckar-Zeitung (Feuilleton), 22.3.12, S.14

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Die Kriminalgeschichte schält sich Stück für Stück heraus, nimmt rasant an Fahrt auf und entwickelt sich immer schneller zu überraschenden Hintergründen und atemberaubenden Zusammenhängen. Doch „Der Heidelberger Spekulanten-Mord" ist kein Krimi im engeren Sinn. Dazu ist das Buch, das sich sehr kurzweilig liest und bis zuletzt die Spannung hält, nicht ohne satirisch gewürzte Momente. Lisa Wieser in Rhein-Neckar-Zeitung (Rhein-Neckar-Kreis), 23.3.12, S. 9

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Nach seinen Romanen „Der Heidelberger Campus-Mord" und „Der Heidelberger Tunnel-Mord" veröffentlichte Hubert Bär ... jetzt seinen dritten Krimi-Band. Unter dem Titel „Der Heidelberger Spekulanten-Mord" geht es diesmal um einen alternden Milliardär, der auf die irrwitzige Idee kommt, das Heidelberger Schloss zu kaufen, die Ruine wieder aufzubauen und in ein Mehrgenerationenhaus umzuwandeln. PK, Pforzheimer Kurier, 28.3.12

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(Bärs) neuer Roman „Der Heidelberger Spekulanten-Mord" fügt sich wieder in den gewohnt leisen Ton seiner Krimis, die (fast) ohne Kommissar auskommen und trotzdem Satz für Satz an Spannung gewinnen.

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Hubert Bär macht es spannend. Ganz nebenbei begleitet er den Leser zu Heidelbergs schönen Schauplätzen und mixt den Roman mit politischen Geschehnissen. Ein Rezept, das aufgeht und sehr schmackhaft gewürzt ist. Helga-Köbler-Stählin in Mannheimer Morgen (Kultur), 27.4.12, S. 27

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Dass sich das Buch sehr kurzweilig liest und bis zuletzt die Spannung hält, liegt nicht zuletzt auch an der Technik, das Geschehen aus zwei Perspektiven darzustellen, zwei Handlungsstränge aufeinander zulaufen zu lassen und dann zu verknoten.

... Hubert Bär ist literarisch zweifellos ein Ausnahmetalent: Er kann richtig gute Krimis schreiben, und richtig gut sind Krimis eben erst dann, wenn sie so spannend sind, dass man sie nicht aus der Hand legen mag, bevor die Rätsel gelöst sind. Er kann aber auch auf höchstem Niveau formulieren, recherchiert sorgfältig und verfällt nie in die in diesem Genre so häufig anzutreffenden Klischees. Bär braucht keinen Kommissar mit exotischen Macken, er braucht keine abgefahrenen Sexszenen, um die Leserschaft zu fesseln.

Hubert Bär fesselt mit Qualität. gh. GEW-Zeitung Rheinland-Pfalz 5-6 /2012, S. 29

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Bis zur Auflösung der Geschichte sind es 215 spannende Seiten. (kaz) in Rhein-Neckar-Zeitung (Region Heidelberg), 23.5.12, S. 5

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In dem Roman geht es auch um einen Mutter-Sohn-Konflikt, um Rache, Mord und um Spekulationen der letzten 50 Jahre. Der eher untypische Krimi spiegelt Entwicklungen in der Gesellschaft wider und kritisiert das Streben nach Geld und Macht. Agnieszka Dorn in Rhein-Neckar-Zeitung (Wiesloch-Walldorf), 30.5.12, S. 5

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Ein Teil der Geschichte spielt in der Wendezeit nach 1992 und zeigt auf, wie durch skrupellose Machtpolitik einerseits Existenzen vernichtet werden und andererseits ein riesiges Vermögen entsteht, das ausreicht, um das Heidelberger Schloss zu kaufen.

Hubert Bär scheut nicht davor zurück, Gesellschaftskritik zu üben ... Helmut Orpel in Wormser Zeitung (Metropolregion), 14.6.12, S. 8

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Der Heidelberger Spekulanten-Mord“ von Hubert Bär ist schon deshalb lesenswert, weil er sich wohltuend von vielen anderen Kriminalromanen unterscheidet. ...

Kurz&Knapp: Absolut empfehlenswert. Ein intelligenter Krimi, der gekonnt Spannung mit Gesellschaftskritik verbindet. ricci auf

http://krimilandblog.wordpress.com/2012/08/23/rezension-heidelberg-krimi-der-heidelberger-spekulanten-mord-von-hubert-bar/#more-469

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"Der Heidelberger Spekulanten-Mord" ... Bär beschreibt darin eine kuriose Heidelberg-Geschichte. AM in meier. Das Magazin für das Rhein-Neckar-Delta. September 2012, S. 99

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In seinem Buch „Der HeidelbergerSpekulanten-Mord“ erwähnt er (der Autor) zwar seine Heimatstadt nicht beim Namen, beschreibt aber seine Eindrücke unmissverständlich markant, obwohl die Handlung im Raum Heidelberg spielt.
In einer Rahmenhandlung spricht der Baden-Württemberger an, was Ostdeutsche nach der Wende erlebt haben und womit sich viele bis heute nicht auseinander gesetzt haben oder es totschweigen: „Es waren mehrheitlich westdeutsche Unternehmer, die volkseigene Betriebe aufzukaufen begannen. Nur zu welchem Preis? Die meisten Investoren erwiesen sich als so gerissen, dass es ihnen nicht selten durch Bestechung
von Treuhandmitarbeitern, aber auch von Funktionären des alten Regimes und Betriebsangehörigen gelang, den Wert eines Unternehmens minimal erscheinen zu lassen.“
Die Handlung an sich ist fiktiv, aber die Umstände wahr, lässt der Autor durchblicken. „Betriebe wurden zu einem Spottgeld erworben,die Treuhand und die Betriebsleitung
machten gemeinsame Sache, Bilanzen wurden schlechtgeredet“, weiß er. In Bärs Krimi geht es um Macht, Rache, um Geld, um zwischenmenschliche Beziehungen – eine erzählende Handlung, die aufklärt, betroffen macht, anprangert, Abhängigkeiten und Manipulationen darstellt. Norbert Kleinteich in: Freies Wort (Landkreis Sonneberg), Samstag, 29. September 2012, S. 12

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Das Freie Wort spricht von einem Wende-Krimi. Samstag, 6. Oktober, 2012, S. 9

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Der Autor Hubert Bär versteht es geschickt, ... vor der Kulisse Heidelbergs ein spannendes Porträt zweifelhafter und schwer zu durchschauender Machenschaften um Geld und Macht aufzuzeigen. Ein Heidelberg-Krimi, der Spannung mit zeitgeschichtlicher Gesellschaftskritik verbindet und breit empfohlen werden kann. Sandra Winkelmann in ekz. bibliotheksservice, ID bzw. IN 2012/48

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Bär wirft in seinem Buch "Der Heidelberger Spekulanten-Mord" einen bärenstarken Blick hinter die Kulissen der Macht- und Geldelite. Axel Sturm in: Ladenburger Zeitung vom 15.3.13, S. 7

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Der Autor Hubert Bär nimmt hier die gewissenlosen Praktiken gerissener Börsen-und Immobilienspekulanten in gelungener Weise aufs Korn. Admin in: WeststadtOnline. Ihr Stadtteilportal für die Heidelberger Weststadt (9.8.13)

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